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Freie Wählergemeinschaft Hüttenberg

Hüttenberger FWG besucht den Landtag

Die Hüttenberger FWG mit den Landtagsabgeordneten

Eine Delegation der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Hüttenberg hat mit einem Besuch im hessischen Landtag in Wiesbaden dem Wunsch nach einer zügigen Sanierung der Hauptstraße im Hüttenberger Ortsteil Hörnsheim noch einmal Nachdruck verliehen. Im gemeinsamen Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU), Dr. Matthias Büger (FDP)  und Mürvet Öztürk (Bündnis 90/Grüne) wurde das bestehende Problem noch einmal thematisiert: "Die Situation so wie sie jetzt ist, ist schwer nachzuvollziehen", fasste der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Hüttenberger Gemeindeparlament Heinz Zörb eingangs die Problemlage noch einmal zusammen.

Für alle Beteiligten und vor allem für die Anwohner der Landesstraße 3129 seien die Argumente, warum die Straße bis heute nicht saniert wurde, nicht nachvollziehbar: „Die Schäden verursachen bei durchfahrenden LKW einen Lärm der viele Anwohner nicht mehr ruhig schlafen lässt“, so Zörb. Bereits 1997/98 hatten Gespräche mit der Fachbehörde und dem damaligen Bürgermeister Hans Schmidt (FWG) stattgefunden und das zuständige Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Dillenburg eine Umsetzung dieser Pläne für 2001/2002 in Aussicht gestellt – leider ohne Erfolg. Alle drei Politiker sagten zu, in ihren Fraktionen und den zuständigen Ministerien und Ämtern noch einmal das Gespräch zu suchen. Hans-Jürgen Irmer betonte, dass er sowohl mit dem Leiter des ASV Dieter Reichwein als auch mit einem Brief an Minister Posch auf das ablehnende Votum reagiert habe. Die Hüttenberger bemängeln, dass die Baumaßnahme immer wieder zu Gunsten anderer Projekte nach hinten verschoben werde. Die Anwohner der Hauptstraße wollten und könnten sich den jetzigen Zustand nicht mehr länger bieten lassen, sind empört und wollen Informationen vorgelegt bekommen. Durch große Schlaglöcher werden bei Regen die Wände voll gespritzt, die Längs- und Querrisse sowie Setzungen sind unübersehbar, der Lärm der LKW für viele unerträglich. "Wir als FWG Hüttenberg erwarten von den Verantwortlichen wie auch den Landtagsabgeordneten nachhaltige Unterstützung", ergänzte die Delegation. Das bisherige Vorgehen empfinden viele als Schildbürgerstreich. Obwohl der Kanal sanierungsbedürftig ist und instand gesetzt werden muss, wehrt sich das Land die Mittel bereitzustellen damit in einem Aufwasch Kanal- und Straßensanierung erfolgen kann. Mit den vom ASV in Aussicht gestellten 50.000 € ist allenfalls Flickwerk zu betreiben. Die FWG geht sogar noch weiter: "Es kann nicht so kommen, dass die Hauptstraße gemäß der EKVO das Kanalnetz auf Gemeindekosten saniert wird und das Land seine Pflichten sträflich vernachlässigt." Auch andere Themen wie die aktuelle Bildungs- und Schulpolitik (G8) und die Vergabe der Sporthallen wurde mit den Abgeordneten thematisiert. Mit dem Besuch in Wiesbaden hatten die Hüttenberger auch eine Führung durch den Landtag, das ehemalige Schloss der Grafen von Nassau, und den Besuch des Landtagsplenums verbunden.


Erstellt von Johannes Weil