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Freie Wählergemeinschaft Hüttenberg

Energieversorgung in Hüttenberg: Besichtigung der Biogasanlage in Rechtenbach

Am Eingang der Biogasanlage

Zurzeit wird in den politischen Gremien der Gemeinde Hüttenberg über die Energieversorgung des Sportzentrums diskutiert. Pionierarbeit auf dem Gebiet der Energieversorgung haben die beiden Hüttenberger Landwirte Ernst-Günther Lang und Hartmut Lang geleistet. Davon konnten sich die FWG-Fraktion sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger bei einer Ortsbegehung auf dem Birkenhof überzeugen.

Der Hang zur Nutzung regenerativer Energien ist auf den beiden Höfen schon lange vorhanden. Mitte der 1970er war es die Versorgung durch die Strohheizung. Im Laufe der Zeit hat man sich auf die Entsorgung der Küchenabfälle spezialisiert. Im Jahr 2005 ist dann die Entscheidung zur Errichtung der Biogasanlage gefallen. Nach eineinhalbjähriger Bauzeit konnte die Anlage im Sommer fertig gestellt werden. In einem komplizierten biologischen Prozess werden aus Mist und Abfällen regenerative Energien gewonnen. Damit haben sich die Rechtenbacher Landwirte neben Schweinehaltung und Ackerbau einen weiteren zukunftsträchtigen Zweig der Energiegewinnung aufgebaut. Die zwei Kühlbehälter (Fermenter) laufen bei einer Wärme von 38-40 Grad und werden von einer Gashaube abgedeckt. In den Behältern sind Rührwerke, die den Prozess in dem eine Millionen Liter fassenden Fermenter am Laufen halten. In diesem Prozess werden sowohl Düngemittel zur Versorgung der Felder als auch Strom gewonnen. Eine gelungene Investition in die Zukunft.

Gruppenbild in der Biogasanlage
Erstellt von Johannes Weil