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Freie Wählergemeinschaft Hüttenberg

Einrichtung eines mobilen Bürgerbüros (Mobile Bürgerdienste)

Bürgerbüro OT Hüttenberg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
über das Hüttenberger Mitteilungsblatt wurde Ihnen die endgültige Schließung der Verwaltungsstelle Hüttenberg mitgeteilt. Leider wurden bei dieser Entscheidung die politischen Gremien wie Ortsbeirat oder Gemeindevertretung gänzlich außen vor gelassen. Die Verwaltungsstelle wurde geschlossen ohne die Vorlage konkreter Zahlen durch den Bürgermeister. Wünschenswert für unsere älteren Mitbürger wäre es gewesen, die Verwaltungsstelle wenigstens zwei Tage in der Woche stundenweise offen zu halten. So müssen über 3.500 Bürger ohne Verwaltungsstelle auskommen und stattdessen nach Rechtenbach fahren. Dies entspricht nicht der von Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt so oft propagierten Bürgernähe, sondern ist das genaue Gegenteil.

Die FWG Hüttenberg hat sich deswegen dafür entschieden folgenden Antrag in den Geschäftsgang einzubringen: Im Rahmen der Umstrukturierung unserer Verwaltungsstelle und auf der Suche nach mehr Effektivität wurden die Sprechtage in den einzelnen Ortsteilen abge-schafft. Durch die Einrichtung eines Bürgerbüros und die Ausweitung der Internetpräsenz der Verwaltungsstelle Hüttenberg sollten das Informationsangebot und die Dienstleistungen aufrechterhalten werden.

Insbesondere für alte, kranke oder behinderte Bürger stellt dies jedoch keine zufrieden stellende Lösung dar. Der Weg in die Verwaltung ist für diesen Personenkreis meist nur mit erheblichem Aufwand verbunden. Auch ist die Nutzung eines Online-Hilfsangebotes gerade für die erwähnten Bevölkerungsgruppen oft gar nicht oder nur sehr begrenzt möglich, da dies eine gewisse Erfahrung im Umgang mit dem Internet voraussetzt.

Als sinnvolle Ergänzung bietet sich daher ein mobiles Bürgerbüro an. Dies kann als Anlaufstelle - nach vorheriger Terminvereinbarung - an einem festgelegten Ort in dem jeweiligen Ortsteil sein. Wünschenswert wäre jedoch auch die Möglichkeit der Durchführung eines Hausbesuches durch den/die Verwaltungsmitarbeiter(in). Hierbei könnten vor Ort Dienstleistungen von der Auskunft und Beratung über Antragsaufnahmen bis hin zur Bezahlung und zur Aushändigung von Dokumenten vorgenommen werden.

Stand des Antrags der FWG im Dezember 2007

Die FWG Hüttenberg hatte in Mai-Sitzung d. J. den Antrag in der Gemeindevertretersitzung eingebracht. Die Antwort des Bürgermeisters steht leider immer noch aus! Wir werden jetzt nachhaltiger an diesem Thema dran bleiben. Auch sollte überlegt werden, ob in jedem Ortsteil ohne Verwaltungsangebot je ein Briefkasten – zum kostenlosen Briefeinwurf – aufgehängt wird.

Dies alles sehen wir als Bürgernähe!

Erstellt von Johannes Weil